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Paul Kovarik
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1946 Besuch der Arbeitermittelschule in Linz, seit 1948 der Lehrerbildungsanstalt
1950 - 1952 Volksschullehrer in Oberösterreich, anschließend Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an der Wiener Universität. Promotion 1958. Religionspädagoge in Linz, Lehrer des Katholischen Bildungswerkes in Salzburg, daneben Lehrbeauftragter für Literatur, Kulturkunde und Kunstgeschichte am Mozarteum in Salzburg. Seit 1975 als freier Schriftsteller tätig. Träger zahlreicher Auszeichnungen. |
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Alarm! Wer denkt noch an Engel? Es gibt den Computer, die Bombe, den Krieg, doch was sollen Engel? Die gibt's nur in Märchen und finsteren Domen, im Pferch dunkler Nischen, in Fensterrosen, dort fanden die Engel ihr Ausgedinge.Und deshalb: Alarm! Holt wieder die Engel aus dumpfer Verbannung, sonst sind wir verloren in dieser unsagbar verblendeten Welt! Sie sind uns're Schutzgeister, Freunde, Begleiter, Gott selbst will es so. Sie lösen den Blick uns vom Augenschein, zu sehen hinter den Bildern das Wesen. Sie lösen die Kette von der Membran, zu hören der Gnade Anruf den leisen. Sie läutern der Zunge Papillar, Geschmack zu finden am Himmelsbrot. Sie fördern das Gute, sie wehren dem Bösen, und wenn einer strauchelt, in Sünde fällt, so bitten sie für ihn an Gottes Thron. Und schließlich: In wievielen Todesgefahren hat sich schon ihr machtvolles Wirken gezeigt! Darum: Ruft eure Engel und liebt eure Engel! Von Kindheit an steh'n sie auf Abruf bereit. Sie wollen uns führen, sie wollen uns helfen, zu gehn durch das Dunkel dieser Zeit. Sie sind uns ganz nah' auch wenn wir es leugnen, verfügbar in jedem Augenblick; die Prüfung des Lebens zu bestehen, wie sie auch - vor Gottes Antlitz zu stehen, wär' unser und auch - des Schutzengels Glück. |